MEIN WOHNORT
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Lüneburg im Mittelalter |
Das Rathaus |
Der Platz "Am Sande" |
Ein kleiner Rückblick in die Geschichte
Wie auf der Fotoauswahl gut zu erkennen ist, hat mein Wohnort Lüneburg seine Wurzeln im Mittelalter. Die Stadt ist etwas mehr als 1000 Jahre alt. Die erste Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahre 956.
Lüneburgs Ratszeichen und Stadtmarke setzt sich aus den gotischen Zeichen für Berg (Mons), Quelle (Pons) und Brücke (Fons) zusammen. Dieses Zeichen symbolisiert die Ursprünge der Stadt. Drei kleine Siedlungen waren die Keimzelle Lüneburgs. Sie lagen am ca 80 Meter hohen Kalkberg (Mons) auf dem damals eine Burg stand. An der Salzquelle (Pons) und an einer Brücke über die Ilmenau (Fons). Zusammengewachsen sind die beiden Siedlungskerne wahrscheinlich im 12. Jahrhundert. Lüneburg war im Mittelalter eine sehr reiche Stadt. Den Reichtum verdankte die Stadt den Solequellen und dem Export des Salzes nach Skandinavien und in den gesamten Ostseeraum. Das Stadtbild zeugt heute noch von dem Reichtum.
Lüneburg heute
Heute leben in der Stadt am Ostrand der Lüneburger Heide ca 70 000 Menschen. In den letzten Jahren hat sich der Ort von einem Bundeswehrstandort zu einer Universitätsstadt verändert. An der Universität Lüneburg und der Fachhochschule Nordostniedersachsen studieren heute ca 7000 Studenten.
Viele Lüneburger und Einpendler aus den umliegenden Ortschaften und auch aus Hamburg arbeiten im Dienstleistungssektor. Lüneburg beherbergt die Bezirksregierung und mehrere Gerichte. Hier sind viele Menschen beschäftigt. Am Elbeseitenkanal, der im Osten von Lüneburg liegt, ist ein neuer Hafen entstanden an dem sich in den letzten Jahren viele Industriebetriebe angesiedelt haben ( z.B. Brauerei, Lüne Best, Computerfirmen, Eisenwerk und Autohäuser). In diesem neuen Industriegebiet sind auch viele Arbeitnehmer beschäftigt.
Die Innenstadt von Lüneburg, mit den vielen aus dem Mittelalter erhalten gebliebenen Häusern, ist fast ganz vom Autoverkehr befreit. Viele Fußgängerzonen laden die Bewohner und Besucher der Stadt zum flanieren ein. Kaufhäuser und eine große Anzahl kleinerer Geschäfte, Boutiquen und gemütliche Kneipen machen den Aufenthalt in der Innenstadt sehr angenehm. Der Kurpark mit Kurzentrum, die gut erhaltenen Altstadt, das Salzmuseum , das Ostpreußische Landesmuseum und der Kalkberg sind lohnende Sehenswürdigkeiten in der Stadt, die man vom Ortskern gut zu Fuß erreichen kann. Eine zusätzliche Attraktion in Lüneburg ist der Wochenmarkt (Mittwochs und Samstags), der vor dem Rathaus mit Glockenspiel abgehalten wird. Jedes Jahr im Sommer findet ein mehrtägiges Stadtfest statt. Ebenso wird jährlich das Altstadtfest, die Stintfete und der Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus ausgerichtet.
In der nahen Umgebung von Lüneburg gibt es ebenfalls lohnende Ausflugsziele. Am Elbeseitenkanal befindet sich das Schiffshebewerk (bei Scharnebeck). Im Norden der Stadt ist der Reihersee mit Campingplatz und Badebucht. Das Schloss Bleckede und das große Waldgebiet Göhrde sind im Osten von Lüneburg.
Lüneburg ereicht man über die Autobahn A 250 oder die Bundesstraße 4. Mit der Bundesbahn ist die Stadt ebenso gut zu erreichen. Der Lüneburger Bahnhof ist Haltepunkt an der vielbefahrenen Bahnstrecke Hamburg - Hannover.
Das Stintviertel am alten Lüneburger
Hafen. Hier gibt es einen Bootsanleger von dem man mit einem
kleinen Passagierschiff
eine Fahrt auf der
Ilmenau unternehmen kann. In den letzten Jahren hat sich am Hafen
ein lebhaftes Kneipenleben entwickelt. Vom frühen Abend bis in
die Nacht sind viele Lüneburger und Besucher der Stadt in den
Kneipen oder bei schönem Wetter direkt am Wasser mit ihren Getränken
anzutreffen. Beim jährlich stattfindenden "Stintfest"
im Spätsommer sind immer mehr als 10 000 Besucher im
Stintviertel unterwegs.
Das Schiffshebewerk in Scharnebeck ( ca 10 km nordöstlich von Lüneburg)
Hier können die Schiffe in eine Höhe von 38 Metern
gehoben werden. Nach langer Planung und in knapp acht-jähriger
Bauzeit wurde die 115,2 km lange Wasserstraße am 15. 6. 1976 in
Betrieb genommen. Der Kanal verbindet die Elbe bei Artlenburg und
den Mittellandkanal bei Wolfsburg.Dabei müssen insgesamt 61
Meter Höhenunterschied überwunden werden. Die Schleuse bei
Uelzen überbrückt 23 m das Hebewerk die restlichen 38 m. Die
Baukosten des Kanals betrugen 1,7 Milliarden DM, davon entfielen
auf das Hebewerk 152 Millionen DM. Etwa 500 000 Besucher kommen
jedes Jahr, um zuzusehen, wie in zwei großen Wassertrögen (vergleichbar
einer riesigen Badewanne) die Schiffe auf ihrem Weg durch den
Elbe-Seitenkanal den Höhenunterschied zwischen der Elbmarsch (dem
ehemaligen Elbeurstromtal) und dem Geestrand überwinden. Das
Gewicht eines Troges beträgt ca 5800 Tonnen, das entspricht der
Last von etwa 6000 Mittelklasse - PKWs. Um Energie zu sparen, dienen
224 Betonplatten, jede mit einem Gewicht von 26,5 Tonnen an 54 mm
dicken Stahlseilen hängend, als Gegengewichte.
Für die Durchfahrt benötigt ein Schiff etwa 15 Minuten.
| Querschnitt | Luftaufnahme | Längsschnitt |
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| Technische Daten: |
| Hubhöhe: 38 Meter |
| Troglänge: 100 Meter |
| Trogbreite: 12 Meter |
| Wassertiefe im Trog: ca 3,40 Meter |
| Antrieb pro Trog: 4 E-Motoren je 160 kw |
| Trogfahrzeit: ca 3 Minuten |